Beschwerden entstehen selten isoliert – ebenso wenig lassen sich Körper und Erleben voneinander trennen. In meiner Behandlung geht es deshalb darum, Zusammenhänge wahrzunehmen, Spannungen und Bewegungseinschränkungen aufzuspüren und zugleich dem zu begegnen, was sich im Moment zeigt. Dabei spielt Präsenz eine wesentliche Rolle.
Präsenz bedeutet für mich, dem Menschen und dem, was sich in seinem Erleben zeigt, aufmerksam, klar und unvoreingenommen zu begegnen. Diese Präsenz schafft einen verlässlichen Rahmen, in dem auch das Gegenüber zunehmend wahrnehmen kann, was im eigenen Körper und Erleben gerade wesentlich ist. Daraus können mehr Klarheit und ein entspannterer Umgang mit den eigenen Beschwerden entstehen – und zugleich kann das Vertrauen wachsen, selbst Einfluss nehmen und Veränderung mitgestalten zu können.
Dabei wird der Körper in seinen vielfältigen Zusammenhängen betrachtet. Je nach individuellem Befund können der Bewegungsapparat, das Faszien- und Lymphsystem, die Verbindungen und Aufhängungen der inneren Organe sowie der Bereich von Schädel, Wirbelsäule und Kreuzbein in die Behandlung einbezogen werden.
Der Körper verfügt über vielfältige Möglichkeiten, Belastungen auszugleichen und sich an veränderte Bedingungen anzupassen. Bestehen Spannungen oder Störungen jedoch über längere Zeit, können diese Möglichkeiten zunehmend beansprucht werden und Beschwerden entstehen. Deshalb richtet sich der Blick nicht ausschließlich auf den Ort, an dem ein Symptom wahrgenommen wird, sondern ebenso auf mögliche Zusammenhänge und darauf, die körpereigenen Regulations- und Anpassungsprozesse zu unterstützen.
Welche Behandlungsmethode und Vorgehensweise sinnvoll ist, ergibt sich individuell – aus dem Menschen, seiner Konstitution und seiner Offenheit für unterschiedliche Zugänge. Dabei geht es nicht allein um die Veränderung körperlicher Beschwerden, sondern auch darum, die Wahrnehmung für den eigenen Körper und das eigene Erleben zu stärken. So steht nicht eine einzelne Methode im Vordergrund, sondern der Mensch als Ganzes – und die Frage, was Körper und Erleben im jeweiligen Moment brauchen, damit Veränderung möglich werden kann.
Mein therapeutisches Spektrum:
Craniosakrale Therapie
Eine sehr sanfte Form der manuellen Therapie, die am funktionellen Zusammenspiel von Schädel, Wirbelsäule und Kreuzbein ansetzt. Sie kann insbesondere bei chronischen Beschwerden, hoher körperlicher Anspannung und Stress unterstützend eingesetzt werden.
Klassische Physiotherapie
Je nach Beschwerdebild kommen unterschiedliche physiotherapeutische Maßnahmen zum Einsatz – darunter manuelle Therapie, die Unterstützung und Verbesserung der Beweglichkeit sowie Maßnahmen zur Begleitung von Entzündungsprozessen.
Meridian- und Energiearbeit
Die Arbeit mit Meridianen zielt darauf ab, diese – und somit die zugeordneten Organe und Körperregionen – je nach individuellem Befund anzuregen oder zu beruhigen.
Zur Behandlung körperlicher Beschwerden werden des Weiteren ausgewählte Meridianpunkte einbezogen, denen in der Traditionellen Chinesischen Medizin Schlüsselfunktionen zur positiven Beeinflussung bestimmter Beschwerdebilder zugeschrieben werden.
Reflexzonenarbeit:
Periostmassage
Die Periostmassage, auch Knochenhautmassage genannt, ist eine intensive Behandlungsform, bei der gezielt an der Knochenhaut gearbeitet wird. Sie wird zur Behandlung lokaler Beschwerden eingesetzt und zielt außerdem darauf ab, reflektorisch innere Organe zu beeinflussen.
Fußreflexzonenmassage
Die Fußreflexzonenmassage geht davon aus, dass bestimmte Bereiche des Fußes mit verschiedenen Organen und Körperregionen in Verbindung stehen. Durch die gezielte Behandlung dieser Zonen werden Entspannung und körpereigene Regulationsprozesse unterstützt.