Über Marco Geiger

Mein Weg

Mein heutiges Verständnis über die Möglichkeiten von Körperarbeit und die Bedeutung von Schmerz ist selbstverständlich durch Fachwissen und meine vielseitige Ausbildung entstanden. Im Wesentlichen jedoch auch durch Begegnungen mit Lehrerinnen und Lehrern, bei denen Lehren weniger über Worte geschah als über Präsenz, Haltung und Stille.

So bildete sich meine Herangehensweise heraus:
  • weniger erklären
  • mehr Raum lassen
  • Ordnung ermöglichen statt herstellen

Erfahrung und Prägung

Meine therapeutische Haltung ist das Ergebnis von über 25 Jahren intensiver Arbeit mit Menschen. In dieser Zeit habe ich gelernt, sehr fein wahrzunehmen, was sich zeigt, auch in anspruchsvollen Situationen einen sicheren Rahmen zu schaffen und die tieferen Prozesse zu begleiten, die sich darin entwickeln können.

Ein wesentlicher fachlicher Hintergrund meiner Arbeit liegt in der craniosakralen Therapie. Die Qualität des Kontakts und ein feines Gespür für Regulation sind jedoch mindestens ebenso relevant wie die Technik selbst.

Physiotherapie ist für mich dabei nicht nur Behandlung, sondern ein Geschenk, körperliche und damit einhergehende Veränderungsprozesse körpernah und präsent unterstützen zu dürfen. Mitzuerleben, wie Klarheit wächst und wie für einen Patienten die eigene Selbstwirksamkeit zunehmend spürbar wird, empfinde ich als besonders wertvoll und stets aufs Neue motivierend.

Mein fachlicher Weg ist dabei über viele Jahre mitgewachsen.

Meine Philosophie

Ich glaube, dass der Körper mehr weiß, als wir denken.
Dass Schmerzen manchmal keine Gegner sind und dass Veränderung nicht durch Kampf entsteht – sondern durch Verstehen.

Dieser Ansatz prägt die Art, wie ich dem Körper begegne – und dem Menschen. Für mich ist die eigene Präsenz des Patienten ein wesentlicher Teil eines nachhaltigen Genesungsprozesses. Wenn er sich darauf einlässt, kann es ihm zunehmend leichter fallen, die Signale seines Körpers wahrzunehmen und für sich einzuordnen:

  • Warum Schmerzen oft nur die Oberfläche sind
  • Warum der Körper nichts gegen uns tut
  • Warum Verständnis oft mehr verändert als Kraft
  • Warum Heilung Zeit, Aufmerksamkeit und liebevolle Zuwendung braucht